NEO und DASH – Kryptos für den fleißigen Sparer

Dividenden sind für viele Aktionäre ein wichtiger Baustein ihrer Vermögensplanung. Unternehmen schütten jährlich oder quartalsweise einen Teil der Gewinne an die Aktionäre aus. Dadurch lässt sich ein konstantes passives Einkommen neben möglichen Kursgewinnen erzielen. Wer die Aktie hält, wird also belohnt – ein ähnliches Modell findet sich auch bei Kryptowährungen. Beim Proof of Stake-Algorithmus bestimmen vereinfacht gesagt, die Besitzer der Kryptos über Haltedauer und Volumen über die Erstellung der neuen Blocks. Daher fällt das energieintensive Mining (Proof of Work) wie bei Bitcoin weg. Als Belohnung wird den Krypto-Nutzern eine Art Dividende ausgezahlt – ebenfalls in Form von Kryptos. Wir stellen drei Coins vor, bei denen Sie zusätzlich passiv belohnt werden.

Recht simpel ist der Mechanismus bei NEO. Wer die chinesische Währung hält, bekommt automatisch GAS gutgeschrieben. GAS wird als Kryptowährung ebenfalls regulär gehandelt, wodurch sich der passive Profit für NEO sehr gut ausrechnen lässt. Hier finden Sie eine Beispielrechnung für NEO in Höhe von rund 700 US-Dollar.

Bei DASH ist die Hürde deutlich höher. Nutzer brauchen 1000 DASHS um sich als „Masternode“ anmelden zu können. Derzeit muss man also 375.000 US-Dollar auf den Tisch legen. Dafür erhält man derzeit eine p.a. Rendite von 8 Prozent oder derzeit 0.21 DASH pro Tag. Derzeit existieren übrigens 4812 Masternodes auf DASH. Dabei muss man seine DASHS über einen Rechner rund um die Uhr mit dem Netzwerk verbinden. Hier finden Sie weitere Informationen.

Ein weiteres Beispiel ist die Krypto-Exchange KuCoin. Über den eigenen Coin KuCoin Share schüttet man derzeit 50 Prozent der Gebühren an die Nutzer aus. In der Zukunft soll der Anteil jedoch schrumpfen.

Fazit: Ausschüttungen durch Kryptowährungen sind für Investoren sehr spannend. Eine wichtige Parallele kann man jedoch zum Aktienmarkt ziehen: Der Kurs des Basiswerts entscheidet. Wenn die Aktie oder der Coin langfristig in die Knie geht, nützt auch die schönste Ausschüttung nichts. Davon können Telekom-Aktionäre ein Lied singen. Daher ist das Rechenmodell „Sparen mit Kryptos“ natürlich sehr riskant und überspitzt. Wer dem Thema grundsätzlich aufgeschlossen ist, kann beispielsweise mit NEO recht einfach ein Bonus bei seinem Krypto-Investment einsammeln.

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