Kryptobranche im Aufwind

Bitcoin konnte sich in der vergangenen Woche stabilisieren und nahm die Marke von 8000 US-Dollar wieder in den Blick. Seit Dezember steht für die Währung natürlich in dickes Minus in den Büchern. Dagegen werden Firmen aus dem Bitcoin-Umfeld immer wertvoller.

Mit dem Fall unter die 8.000 Dollar sank Bitcoin (hier geht es zum Zertifikat) auf das niedrigste Niveau seit dem 18. April. Positiv ist das vergleichsweise geringe Volumen im Markt seitdem Bitcoin vor kurzem an der 10.000 Dollarmarke gescheitert ist und sich der Kurs in einem leichten Abwärtstrend befindet. Insgesamt ist der Umsatz bei den im Dezember 2017 eingeführten Bitcoin-Futures trotz der Kursschwäche seit Beginn des Jahres kräftig gestiegen. So wurden im Februar erst rund 1.500 Bitcoin-Futures gehandelt, im April waren es schon fast 4.000.

Bagger und Schaufeln der Krypto-Industrie immer wertvoller

Und immer mehr Unternehmen wollen sich in dem Markt engagieren, wie etwa Goldman Sachs, die ein Tradingsdesk für Kryptowährungen aufbauen wollen. Banken scheinen im Kryptomarkt willkommen zu sein. Das jedenfalls zeigt auch die Gästeliste auf einer der größten Krypto-Messen der Welt, der Consensus Conference in New York. Es gab nicht nur drei Mal so viele Teilnehmer im Vergleich zum Vorjahr, sie sind auch älter geworden und dürften in großer Anzahl aus Banken oder anderen Finanzinstituten stammen. Schließlich haben Teilnehmer rund 2.000 USD für ein Ticket bezahlt. Inzwischen sind auch die Unternehmen, die sich rund um den Handel mit Kryptos bewegen, im Wert kräftig gestiegen. Zeitungsmeldungen zufolge soll Coinbase, der Betreiber einer der größten Handelsplattformen für digitale Währungen, inzwischen mehr als eine Milliarde Dollar wert sein. Die Nachfrage nach Kryptos beziehungsweise den damit zusammenhängenden Dienstleistungen scheint trotz der Preisverwerfungen bei zahlreichen digitalen Währungen noch ungebrochen zu sein.

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