IOTA – 8,4 Milliarden Gründe für eine Erholung

In den kommenden Jahren wird das Internet der Dinge unser Leben stark verändern. Die IOTA-Partner Volkswagen und Bosch haben sich mit Nvidia und Aquantia zu einer Allianz für Autonome Fahrzeuge zusammengeschlossen. Neue Studien lassen ebenfalls aufhorchen. IOTA steht nun vor einer Weichenstellung.

 

 

IOTA kämpft und gibt die psychologisch wichtige Schwelle bei 1 Dollar nicht so leicht auf. Bereits seit Tagen pendelt der Kurs in engen Schwüngen um die runde Marke und damit auch das Tief von Anfang April. Zweifelsohne haben die Bären weiterhin gute Argumente – aus charttechnischer Sicht. Fundamental hält hingegen der starke Newsflow an. Nur die durchweg schlechte Stimmung am gesamtem Krypto-Markt verhindert derzeit eine stärkere Erholung.

Quelle: Guidants

So haben sich die IOTA-Partner Volkswagen und Bosch mit Nvidia und Aquantia zur Networking for Autonomous Vehicles Alliance (NAV) zusammengeschlossen, um im zukunftsweisenden Geschäftsbereich rund um autonome Fahrzeuge besser positioniert zu sein. Durch die Verbindung von Autoherstellern und Anbietern von Hardware entsteht so eine interessante Kooperation, die auf dem Gebiet der selbstfahrenden Autos bald für Schlagzeilen sorgen könnte. Die Verarbeitung der enormen Datenmengen kostet vor allem Zeit und Geld. Mit IOTA als Partner erfolgt sogar der Brückenschlag in die Kryptowelt. Die Währung zielt auf das Internet der Dinge ab: Geplant ist ein Ökosystem, bei dem Maschinen Mikrotransaktionen untereinander abrechnen können. Teures Mining entfällt, es gibt keine Transaktionsgebühren. Anders als bei Bitcoin setzt IOTA nicht auf die Blockchain. Stattdessen werden mit jeder Transaktion zwei zufällig ausgewählte frühere Transaktionen als richtig bestätigt (Tangle), was sich positiv auf die Transaktionsgeschwindigkeit auswirkt. Ob sich IOTA auch langfristig durchsetzen wird, ist natürlich offen.

Schätzungen von Gartner zufolge sind derzeit bereits rund 8,4 Milliarden Geräte miteinander verbunden, rund 30 Prozent mehr als noch 2016. Bis 2020 könnte die Zahl auf 20 Milliarden steigen. Natürlich sind die unterstellten Wachstumsraten für das Internet der Dinge (IoT) mit großer Unsicherheit behaftet. Die Prognosen sorgen aber für Fantasie: Marktforscher IDC erwartet, dass sich die Ausgaben für das IoT 2018 um 15 Prozent auf 772 Mrd. Dollar erhöhen werden. Bis 2020 könnten die jährlichen Wachstumsraten bei durchschnittlich knapp 30 Prozent liegen. Aus dem Aktienbereich zählen SAP und Infineon zu den Top-Empfehlungen der DZ Bank, um von der IoT-Entwicklung zu profitieren.

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