Der Frühlingseffekt – Diese Bitcoin-Statistik lässt aufhorchen

Bitcoin-Anleger durchlebten zuletzt wieder ein Wechselbad der Gefühle. Milliardär George Soros, der bisher Kryptowährungen eher skeptisch beurteilte, will nun doch einsteigen. Auch die Risikokapitalgesellschaft Venrock hat ähnliche Pläne. Auf der anderen Seite verbietet Indiens Zentralbank den Handel mit Kryptos. Auch aus saisonaler Sicht wird es für Bitcoin nun besonders spannend.

 

 

Welcher Börsenmonat weist die höchste Gewinnwahrscheinlichkeit auf, wann drohen stärkere Rückschläge und welche Durchschnittsperformance ist in den einzelnen Monaten zu erwarten? Während es vor allem für die amerikanischen Aktienmärkte inzwischen umfangreiche Statistiken gibt, sind ähnliche Auswertungen für den DAX bisher noch selten. Für Bitcoin sieht es noch schlechter aus. Die geringe Datenhistorie und die starken Schwankungen erschweren eine saubere Analyse.

Bitcoin-Krypto hat daher umfangreiche Berechnungen durchgeführt und auf Basis der Daten seit Oktober 2010 für jeden Monat die Trefferwahrscheinlichkeit berechnet. Hält sich die Nummer eins unter den Kryptos an die Vorgaben, besteht durchaus Grund zur Hoffnung. Der März ist traditionell der schwächste Monat im Jahresverlauf. Nur in zwei Jahren – 2012 und 2013 – beendete Bitcoin den Monat mit grünen Vorzeichen. Dies führt zu einer geringen Gewinnwahrscheinlichkeit von 25 Prozent. Die April-Bilanz kann sich hingegen mit 86 Prozent sehen lassen: Lediglich 2015 gab es mit minus 3,4 Prozent einen kleinen Rücksetzer.

Quelle: Yahoo Finance

Interessant: Auch im Mai sowie Juni fällt die Gewinnwahrscheinlichkeit mit 71 und 86 Prozent unverändert hoch aus. Der Frühling war für Bitcoin somit in der Vergangenheit häufig positiv. Ähnlich wie an den Aktienmärkten neigt die Digitalwährung aber in den Sommermonaten zu einer Atempause, die Trefferquote fällt auf rund 50 Prozent. Ab Oktober geht es wieder spürbar aufwärts, das letzte Quartal ist klar bullisch. Besonders der November kann sich sehen lassen: Zuletzt verzeichnete Bitcoin 2011 eine negative Monatsbilanz, die mit minus 8,6 Prozent zudem recht gering ausfiel.

Natürlich reicht die Menge an Daten nicht aus, um verlässliche statistische Wahrscheinlichkeiten zu berechnen. Krypto-Fans sollten daher nicht nur auf Basis der Gewinnprognosen auf eine Fortsetzung des Musters setzen. Für einen Turnaround mit nachhaltiger Erholung ist vor allem ein besseres fundamentales Umfeld entscheidend.

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