Chart-Check Ethereum: Kaufsignal voraus

Mit einer Marktkapitalisierung von rund 90 Mrd. Dollar liegt Ethereum weiter deutlich hinter Bitcoin, bleibt aber in einer aussichtsreichen Position. Zum Vergleich: Die US-Großbank Morgan Stanley bringt ein ähnliches Gewicht auf die Börsenwaage. Nachdem sich Ethereum zuletzt etwas schwächer entwickelte als Bitcoin und es relativ ruhig wurde um die Kryptowährung, könnte die Nummer zwei bereits in den kommenden Tagen wieder durchstarten.

 

Langfristig kann sich die Erfolgsstory von Ethereum wirklich sehen lassen, auch wenn die Performance selbst unter den Top 10-Coins nach Marktkapitalisierung nicht für einen Spitzenplatz reicht. Auf Sicht von zwölf Monaten legte Ethereum um rund 5000 Prozent zu. Zur Einordnung: Ripple mit derzeit rund 35 Mrd. Dollar Börsenwert schoss um knapp 17.000 Prozent in den Himmel, für Neo ging es sogar um 93.000 Prozent gen Norden.

Quelle: Guidants

Aus charttechnischer Sicht ist die Ausgangslage zum Wochenschluss extrem spannend. Mit Kursen von 860 Dollar steht die Währung aktuell am Abwärtstrend (rote Linie), der seit dem Hoch von Mitte Januar besteht. In den vergangenen Tagen scheiterten mehrere Versuche, die Gerade zu überwinden. Gelingt der Befreiungsschlag zum aussagekräftigen Schluss und zieht der Kurs über den im Stundenchart eingezeichneten Verkaufsbereich bei 890/900 Dollar, eröffnet sich eine Trading-Gelegenheit von rund zehn Prozent bis zur nächsten Hürde bei 990/1000 Dollar (blaue Zone im Tageschart). Sowohl die weiter steigende 100-Tage-Linie (orange) wie auch der langfristige Aufwärtstrend (grüne Linie) sprechen für einen Ausbruch aus dem Abwärtstrend.

Quelle: Guidants

Solange der Sprung aber nicht vorliegt, bleiben die Bären im Spiel. Angesichts der kräftigen Verluste an den Aktienmärkten und der geringeren Risikobereitschaft ist das Umfeld denkbar schlecht. Ein erneuter Rücklauf sollte eingeplant werden, die Abwärtsrisiken sind aber überschaubar. So stellt der 100-Tage-Durchschnitt bei 830 Dollar eine erste Wendemarke dar, die zuletzt gehalten hat. Bei stärkeren Verlusten steht rund sechs Prozent unter dem aktuellen Niveau um 775 bis 820 Dollar eine solide Umkehrzone zur Verfügung.

Stand: 02.03 10:30 Uhr

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