Chart-Check Bitcoin – Diese Kursmarken sind wichtig

Die 6000er-Schwelle hat Bitcoin in der vergangenen Woche verteidigt, unter dem Strich legte der Kurs sogar zu. Doch die Dynamik fällt bisher enttäuschend aus, bereits am ersten Widerstand zeigen die Bullen Schwäche. Auch auf der Unterseite kann der Spielraum klar definiert werden.

 

Schauen wir zunächst auf den Gesamtmarkt: In den Top 10 gibt es Gewinner und Verlierer, der Krypto-Markt zeigt zum Wochenauftakt ein uneinheitliches Bild. Auf Sicht von 24 Stunden fallen die Bewegungen eher gering aus, Bitcoin liegt leicht im Gewinn, Ripple zeigt seit Freitag Relative Stärke. Angeblich steht die Nummer drei nach Börsenwert vor neuen Partnerschaften mit Krypto-Börsen. Zudem entfachte der Vizepräsident der European Union Strategic Accounts bei Ripple, Jeremy Light, neue China-Fantasie. Der Kurs sprang seit dem Tief um knapp 40 Prozent an, inzwischen lässt die Begeisterung aber langsam wieder nach.

Quelle: wallstreet online

Damit liegt es einmal mehr an Bitcoin, die Stimmung im gesamten Markt zu drehen. Ob von der Nummer eins aber auch die nötigen Impulse kommen, muss bezweifelt werden.

Der Chart zeigt die schwierige Ausgangslage. Seit knapp zwei Wochen ist der Kurs eingeklemmt zwischen der ersten Barriere um 6650/6900 auf der Oberseite und der Nachfragezone bei 5700/6100. Skeptisch stimmt die Tatsache, dass die kräftig überverkaufte Lage in der Vorwoche nicht genutzt wurde. Bitcoin notierte gut 15 Prozent südlich der 21-Tage-Linie (Verlauf unter dem Chart), inzwischen steht der Durchschnitt (braun) im Bereich der oberen Barriere.

Quelle: Guidants

Fazit: Wer unbedingt handeln will, geht im oberen Bereich der Range short und setzt an der südlichen Zone auf steigende Kurse. Doch es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis die Spanne verlassen wird. Je länger und enger Bitcoin seitwärts läuft, desto stärker könnte der anschließende Sprung ausfallen.

Die Grenzen sind daher engmaschig zu verfolgen: Richtung Norden wäre ein Tagesschluss über 6900 ein gutes Signal mit Ziel 7300 bis maximal 7800 (Abwärtstrend). Kurse südlich der 6650 dürften sich hingegen als Startschuss einer weiteren Abwärtswelle bis 4500/4600 erweisen.

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