Bitcoin – wo steckt Satoshi?

Das wohl größte ungelöste Rätsel in der Welt der Kryptowährungen ist die Identität des Bitcoin-Erfinders. Auf einer neuen Website ist am vergangenen Wochenende ein 21-seitiges Paper mit dem Titel ‚Duality‘ aufgetaucht.

Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social-Trading-Plattform eToro, kommentiert die neuen Spekulationen um Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto:

Dabei handelt es sich offenbar um einen Auszug aus einem bald erscheinenden Buch – angeblich geschrieben von niemand Geringerem als dem Erfinder von Bitcoin, der seit jeher unter dem Pseudonym ‚Satoshi Nakamoto‘ bekannt ist.

Zudem findet sich auf der Seite ein kryptografisches Rätsel, das zum Titel des Buches führen soll. Die Lösung ‚Honne and Tatemae‘ beinhaltet zwei japanische Wörter. Während mit ‚Honne‘ die tatsächlichen Wünsche und Gefühle einer Person bezeichnet werden, umschreibt ‚Tatemae‘ das an den gesellschaftlichen Erwartungen orientierte Verhalten in der Öffentlichkeit.“

Satoshi könnte seine Identität einfach beweisen

„Auch wenn der Großteil der Informationen aus dem Auszug zum Allgemeinwissen zählen und es keinen unumstößlichen Beweis dafür gibt, dass der Autor tatsächlich Satoshi selbst ist, handelt es sich bei dem PDF um eine spannende Lektüre.

Wenn es sich tatsächlich um Satoshi Nakamoto handeln sollte und sich dieser dazu entschlossen haben sollte, der Welt seine Identität zu offenbaren, wäre es ein Einfaches für ihn, das zu tun. Denn jüngste Schätzungen haben ergeben, dass sich beinahe eine Million Bitcoins unter Satoshis Kontrolle befinden sollen. Sollten diese Coins bewegt werden, könnte das leicht als Nachweis dessen Eigentümerschaft (‚Proof of Ownership‘) dienen.“

Quelle: etoro

Schreibe einen Kommentar