Bitcoin-Wal – dieser Japaner drückte den Markt…

In unseren Webinaren haben wir immer wieder auf die Bedeutung der „Bitcoin-Wale hingewiesen“. Übrigens – hier können Sie sich für unser Krypto-Spezial anmelden. Einzelne Personen besitzen bedingt durch die Kursexplosion außerordentlich hohe Bitcoin-Bestände. Denn wer vor einigen Jahren größere Summen investierte, erhielt eben auch eine ganze Menge Coins. So sollen Ende 2017 zwei Adressen 100.000 bis eine Million Bitcoins gehalten haben. Auf 110 Nutzer sollen 10.000 bis 100.000 Coins entfallen sein.

Diese Personen können den Kurs des Bitcoin bewegen. Der Markt ist im Vergleich zum Aktien, Anleihen oder Devisenmarkt sehr eng. Größere Verkaufsorders würden den Markt zum einknicken bringen, weshalb die Wale ihre Positionen nur schrittweise verkleinern können. Dies ist laut Bloomberg in den letzten Monaten durch einen japanischen Wal geschehen. Nobuaki Kobayashi soll seit September 2017 Bitcoins und Bitcoin Cash in Höhe von rund 400 Millionen USD verkauft haben.

Kobayashi ist jedoch kein Bitcoin-Investor. Der Japaner verwaltet die Konkursmasse der Exchange „Mt Gox“ – bis 2014 die bis dato größte Börse für Bitcoin. Nach einem Hacker-Diebstahl von 850.000 Coins ging die Börse in die Insolvenz. Als Konkursverwalter hat Kobayashi zuletzt die verbliebenen Coins abgestoßen um die Ansprüche der geschädigten Investoren und Nutzer zu bedienen.

ZeroHedge hat ausgewertet, bei welchen Kursen der Wal seine Coins abgestoßen hat. Sie finden die ungefähren Punkte im Chart. Mit einer kleineren Position erwischte der Japaner fast das Rekordhoch. Weitere Orders gab es zwischen 10.000 und 15.000 US-Dollar. Mit einer großen Order dürfte der Wal zum finalen Crash im Januar beigetragen haben.

Quelle: Zerohedge

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