Bitcoin unter Druck – Ursachenforschung

Derzeit verarbeiten die Krypto-Anleger den Schock des Wochenendes. Bitcoin erholt sich minimal auf rund 6800 US-Dollar. Kurzfristig ist die Unsicherheit weiter spürbar und neue Rückschläge könnten folgen. Was den jüngsten Ausverkauf ausgelöst hat, beschäftigt die Analysten…

Wir blicken auf die Einschätzung der Etoro-Experten. 

„Ein neuer Tag, ein neuer Hack: Obwohl die an der Krypto-Börse CoinRail gehandelten Volumina von Kryptowährungen bezogen auf den Gesamtmarkt eher unbedeutend sind, sieht es doch so aus, als hätten alternative Investoren den jüngsten Hack der Plattform ziemlich ernst genommen. Zwar setzte CoinRail den kompletten Handel aus und wollte keine genauen Zahlen nennen, einige Berichte deuten aber darauf hin, dass Token im Gesamtwert von rund 40 Millionen Dollar entwendet wurden.

Dass der Hack allerdings auch für den jüngsten kurzfristigen Kurssturz um 1.000 US-Dollar von Sonntag verantwortlich ist, scheint indes eher abwegig. Hintergrund dürfte vielmehr eine technische Korrektur sein. Denn während der Bitcoin-Kurs infolge des Hacks ‚nur‘ rund 300 US-Dollar verlor, sackte er nach dem Unterschreiten seines bisherigen Durchschnittsniveaus von knapp 7.200 US-Dollar auf circa 6.700 US-Dollar massiv ab.“

Große Investoren warten passenden Zeitpunkt zum Markteintritt ab 

„Nicht zuletzt, weil die Branche mit Sicherheit schon größere Hacks erlebt hat, dürfte der CoinRail-Hack auf lange Sicht keine gravierenden Auswirkungen haben. Die Infrastruktur befindet sich nach wie vor im Aufbau und einige sehr große Investoren zeigen Interesse, in den Markt einzutreten. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden sie aber einen neuen Aufschwung abwarten. Das ließ sich Mitte April spüren, als der Bitcoin-Kurs überraschend explodiert ist, der Anstieg aber am Ende nicht stark genug war, um eine Trendwende einzuleiten.“

Quelle: Etoro, eigene Recherche

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