Bitcoin und Co. – Deutsche Börse geht in die Offensive

Mit Kryptowährungen lässt sich Geld verdienen! Das zeigt der Blick auf die Quartalszahlen der Kryptobörse Binance. Dort lag der Gewinn im ersten Quartal bei 200 Millionen US-Dollar. Den gleichen Gewinn konnte die größte elektronische US-Börse verzeichnen. Dabei liegt die NASDAQ in Volumen, Mitarbeitern oder Einzelwerten deutlich vor Binance. Nun plant man in Frankfurt ebenfalls einen Schritt auf die neue Krypto-Welt zuzugehen. 

Jens Hachmeister, Leiter der neuen Abteilung äußert sich auf der Seite der Gruppe Deutsche Börse wie folgt: 

„Um unseren Ambitionen gerecht zu werden, verfolgt das Wachstumsprogramm „Roadmap 2020“ eine Drei-Säulen-Strategie. Eine dieser Säulen sind Investitionen in vier neue Schlüsseltechnologien: Cloud, Big Data & Analytics, Robotik & Künstliche Intelligenz sowie DLT/Blockchain.

Aus Sicht der Deutschen Börse bildet die DLT/Blockchain-Technologie eine wichtige Gelegenheit, um neue Marktstrukturen zu schaffen, neue Produkte in unsere bestehenden Strukturen einzubauen und unsere bisherigen Angebote zu verbessern. Ihr Potenzial erstreckt sich über unsere gesamte Wertschöpfungskette – Pre-IPO/Listing, Handel und Clearing, Abwicklung und Verwahrung und sogar das Daten- und Analytics-Geschäft.“ 

In einer wandelnden Wirtschaftswelt sieht man große Chancen bei Kryptowährungen:

Die digitale Wirtschaft ist allerdings auf dem Weg zur Dezentralisierung. In Zukunft wird es mehr Peer-to-Peer-Marktplätze und weniger Intermediäre geben. In dieser Hinsicht hat Blockchain das Potenzial, disruptiv auf die Kapitalmarktinfrastruktur zu wirken. Es handelt sich ja um einen dezentralen Ledger für alle Transaktionen in einem Peer-to-Peer-Netzwerk, in dem die Teilnehmer Transaktionen bestätigen können, ohne dass eine zentrale Zertifizierungsstelle erforderlich ist. Auch viele andere Branchen haben die Bedeutung der Technologie erkannt.

Quelle: Deutsche Boerse, eigene Recherche

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