Bitcoin – Ran Neu-Ner und Jack Ma senken den Daumen

So schnell kann sich das Blatt wieder wenden: Noch am 6. Mai schien es nur eine Frage von Tagen, bis Bitcoin wieder in fünfstelligen Regionen notiert. Rund drei Wochen später droht der Rückfall unter die 7000 – und hier wird es dann aus technischer Sicht spannend. Für Ran Neu-Ner und Jack Ma ist der weitere Weg klar.

 

 

Langsam aber sicher geht es mit dem Bitcoin wieder in den Keller, die Jahrestiefs rücken allmählich auf die Agenda. Anfang Februar und Anfang April drehte der Kurs im Bereich 6500/6800 Dollar. Auch jetzt könnte sich das Muster wiederholen, der Bereich wird zudem von einer langfristigen Aufwärtstrendlinie (grün) verstärkt. Für mutige und antizyklische Anleger bietet die Nummer eins daher bald wieder ein sehr reizvolles Chance-Risiko-Verhältnis. Da zudem Bitcoin in den vergangenen Wochen recht kräftig gefallen ist und mit gut zwölf Prozent Abstand zum Monatsdurchschnitt auch leicht überverkauft, sollte die Zone im ersten Anlauf halten.

Quelle: Guidants

Im positiven Szenario besteht Erholungspotenzial bis an die Oberseite des kurzfristigen Abwärtskanals (rot gestrichelt) bei 7800/8000. Hier verläuft auch eine ehemalige Unterstützung, die sich nun als Barriere erweisen dürfte. Fällt Bitcoin hingegen unter 6500, reicht der Spielraum bis 5400/5900.

Abgesehen von den rein technischen Handelsmarken fehlt es wie bereits in den vergangenen Wochen weiterhin an positiven Impulsen. Im Gegenteil, wenig überraschend waren mit den zuletzt fallenden Kursen wieder stärker skeptische Töne zu vernehmen. Nachdem Warren Buffett und Bill Gates den Bitcoin bereits kritisiert, gab Alibaba-Chef Jack Ma nun ebenfalls ein deutliches Statement ab: „Blockchain Ja, Bitcoin Nein“. Ran Neu-Ner, Gründer von „OnChain Capital“, zählt den Bitcoin ebenfalls nicht zum Favoritenkreis und setzt eher auf Bitcoin Cash sowie Ethereum. Auch aus Sicht des Sentiments wäre daher eine Gegenbewegung durchaus zu erwarten.

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