Bitcoin oder Ethereum – Der Chart liefert die Antwort

Am Wochenende hat sich das Kräfteverhältnis bei den Kryptowährungen deutlich verändert. Bitcoin sowie Ethereum und damit die Nummer eins und zwei nach Börsenwert schafften den Sprung aus dem Abwärtstrend. Mit dem Stärkesignal könnten die Kryptos nun wieder an die glänzende Rally-Phase von Ende 2017 anknüpfen. Nachhaltiger wäre aber eine ruhigere Gangart.

 

 

Die größten Kryptowährungen laufen nicht mehr in Abwärtstrends, im gesamten Krypto-Markt keimt wieder Fantasie auf. Begeisterung liegt aber noch nicht vor, dafür waren die Rückschläge seit den Rekordständen zum Jahreswechsel viel zu kräftig. Im Gegenteil, viele Anleger halten sich zurück und sehen die jüngste Gegenbewegung nur als Strohfeuer.

Aus technischer Sicht könnte die Erholung aber durchaus nachhaltig sein. So kletterte Bitcoin nicht nur über den Abwärtstrend, sondern eroberte erstmals seit Ende März die noch leicht steigende 250-Tage-Linie (violett) zurück. Auch wenn sich damit das Bild deutlich verbessert hat und Trader, die unserer Empfehlung zum Einstieg gefolgt sind gut im Gewinn liegen, ist der Weg auf der Oberseite noch nicht frei. Der 100-Tage-Durchschnitt stellt zusammen mit der Wendezone um 9000/9600 eine weitere Hürde dar, die schnell wieder für Ernüchterung sorgen könnte.

Quelle: Guidants

Krypto-Anleger sollten daher auch die Nummer zwei nicht vergessen. Ethereum holte seit dem Tief von Anfang April rund 70 Prozent auf, Bitcoin gut 30 Prozent. Neben der relativen Stärke sieht auch das Chartbild etwas attraktiver aus. Ethereum kletterte ebenfalls über den Abwärtstrend und den 200-Tage-Mittelwert, hat im Gegensatz zu Bitcoin nun aber keine größeren Hürden vor der Brust. Im Gegenteil, erst rund 25 Prozent über dem aktuellen Niveau bei 770/800 Dollar wäre wieder mit einer Atempause zu rechnen.

Quelle: Guidants

Allerdings dürfte die Zielmarke kaum innerhalb von wenigen Tagen in Angriff genommen werden. Mit 30 Prozent Abstand zur 21-Tage-Linie (Verlauf unter dem Chart) ist Ethereum kurzfristig überhitzt. Das Momentum spricht nach einer kurzen Konsolidierung aber für die Nummer zwei am Krypto-Markt.

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