Bitcoin – informiert und distanziert?

Die bekannte deutsche Zurückhaltung gegenüber neuen Technologien im Finanzbereich zeigt sich auch bei digitalen Währungen. Schauen, aber nicht anfassen. Das scheint das Verhältnis deutscher Verbraucher zu Kryptowährungen zu sein. Sie haben zwar im europäischen Vergleich überdurchschnittlich häufig schon einmal davon gehört – sind aber deutlich zurückhaltender, was die Nutzung angeht. Dies ist eines der Ergebnisse einer Umfrage der ING-DiBa in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA. Wir stellen die Studie in mehreren Teilen vor.

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Auch zeigen die Umfrageergebnisse ein Geschlechtergefälle – so liegt beispielsweise der Anteil der Frauen, die schon einmal von Kryptowährungen gehört haben, deutschland- und europaweit niedriger als bei den männlichen Befragten. Hierzulande sind es 82 Prozent der männlichen und 60 Prozent der weiblichen Befragten – im europäischen Durch- schnitt liegen diese Zahlen bei 77 und 55 Prozent.

Generell sind viele Verbraucher noch unschlüssig, was sie von digitalen Währungen halten sollen. Bei Fragen nach der Zukunftsträchtigkeit der Technologie vermied es ein großer Anteil der Befragten, sich festzulegen. Die Neigung, traditionelle Zahlungsgewohnheiten umzustellen, ist aber nicht nur in Deutschland gering. Zwei Drittel der Deutschen (europäischer Durchschnitt: 59 Prozent) lehnen für eine Reihe von Anwendungsbeispielen die Verwendung von Krypto-Zahlungen durchweg ab – der jeweils meistgenannte Grund dafür ist ein allgemeiner Unwille zur Veränderung der eigenen Zahlungsgewohnheiten. Auch wenn für einmalige, überschaubare Vorgänge die Berührungsängste etwas geringer sind, scheint die Zeit noch nicht reif zu sein für Kryptowährungen.

Wer weiß Bescheid?

„Haben Sie schon einmal von Kryptowährungen gehört?“ Diese Frage stellten wir im Rahmen der ING International Survey Umfrageteilnehmern in Deutschland und 12 anderen europäischen Ländern sowie Australien und den USA. Etwas mehr als 70 Prozent antworteten hierzulande mit „ja“, knapp 66 Prozent waren es im europäischen Durch- schnitt. Zum Vergleich: In den USA waren es lediglich 57 Prozent. Unter den männlichen Befragten ist dabei der Anteil sowohl in Deutschland als auch europaweit um 12,4 Prozentpunkte höher als unter den weiblichen.

Quelle: ING

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