Bitcoin – Gefahrensituation noch nicht vorbei

In den vergangenen Tagen zeigten sich die Kryptowährungen überraschend stabil, währen die Aktienmärkte wieder in den Korrekturmodus übergegangen sind. Nachhaltig war die relative Stärke allerdings nicht, zur Wochenmitte leuchten am Krypto-Markt tiefrote Vorzeichen auf. Ripple, Cardano und NEO verlieren kräftig, vergleichsweise gut hält sich noch Bitcoin. Doch die Verluste kamen zur falschen Zeit, die nächste tragfähige Unterstützung liegt deutlich tiefer.

Fehlausbrüche gibt es nicht nur an den Aktienmärkten, auch Krypto-Fans sind davor nicht geschützt. Der im Tageschart erkennbare Sprung über die seit dem Rekordhoch etablierte Abwärtstrendlinie (rot) war nur von kurzer Dauer. Wie von uns vermutet erwies sich das Februar-Hoch als zu hohe Hürde, die Bestätigung des Kaufsignals blieb aus. Damit ist auch der sehr steile Aufwärtstrend seit dem Jahrestief nicht mehr gültig, Bitcoin-Fans müssen sich nun nach unten orientieren.

Die nächste relevante Nachkaufzone verläuft gut zehn Prozent tiefer bei 9100 bis 9500 Dollar. Zuletzt wurde der Kursbereich Ende Februar bestätigt. Grund zur Sorge besteht somit erst, wenn auch hier eine Gegenbewegung ausbleibt.
Unter dem Mikroskop des Stundencharts zeigt sich vorgelagert noch eine schwäche Wendemarke bei 10.200/10.300 Dollar. Hier könnte Bitcoin im Tagesverlauf einen Angriff auf den kurzfristigen Abwärtstrend (rot gestrichelt) starten. Im Erfolgsfall lauern die nächsten Hürden bei 11.000/11.100 Dollar, darüber rückt wieder das bisherige März-Hoch bei 11.500/11.600 in Reichweite.

Fazit: Bitcoin-Fans sollten vorerst nicht aktiv werden. Risikobereite Anleger warten einen Test der nächsten Unterstützungen ab und steigen hier mit einer kleinen Position ein. Wer vorsichtiger agieren möchte, steigt erst bei einem Ausbruch über der Barriere bei 11.500/12.000 ein.

Stand: 07. März, 10.15 Uhr

Schreibe einen Kommentar