Bitcoin – Durststrecke und heftige Tagesverluste

Der Bitcoin-Preis kann den jüngsten Widerstand bei 7.800 Dollar nicht knacken und testet erst mal tiefere Kurse bei aktuell knapp 7.200 Dollar. Der bisherige Tagesverlust summiert sich damit auf mehr als fünf Prozent. Die Durststrecke könnte anhalten, das Interesse an Kryptos hat zuletzt deutlich abgenommen.

Bitcoin (hier geht es zum Zertifikat) hat einen neuen Zwei-Jahresrekord aufgestellt. Gemeint ist keine neue Rekordpreis, sondern die Zeit, in der kein neues Rekordhoch erreicht wurde. Denn die größte Kryptowährung der Welt erlebt die längste Durststrecke ohne neues Rekordhoch. Seit 173 Tagen hat Bitcoin keine neues Rekordhoch erzielt – das ist der längste Zeitraum seit zwei Jahren als Bitcoin im Sommer 2016 eine neue Bestmarke erzielen konnte. Damals war die Durststrecke allerdings deutlich länger: 1.176 Tage. Es ist also ruhig um die Kryptowährungen geworden, was auch die Bitcoin-Umsätze zeigen. Sie sind laut Chainanalysis seit dem Rekordhoch im Dezember 2017 um 75 Prozent gefallen, was fast mit dem prozentualen Kursverlust übereinstimmt.

Bessere Regulierung soll helfen

Dennoch versucht die Branche durch eine bessere Regulierung mehr institutionelle Anleger für die Assetklasse zu gewinnen. So hat Coinbase am Mittwoch Pläne bekannt gegeben, den Wertpapierhändler Keystone Capital zu kaufen, um deren Kryptotrading-Plattform unter direkter Kontrolle der US-Aufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) zu stellen. Allerdings haben diese Nachrichten den heutigen Abwärtstrend nicht aufhalten können. Größter Verlierer ist Bitcoin Cash (hier die Übersicht) mit einem Tagesverlust von fast zehn Prozent.

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