Bitcoin, Cardano, IOTA – alle Top 10 Kryptos im Check

Am Krypto-Markt sind die Würfel noch nicht gefallen: Bitcoin verteidigt bisher die richtungsweisende 250-Tage-Linie, die Nummer eins darf sich aber keinen weiteren Schwächeanfall erlauben. Im Wochenvergleich steht der Kurs hingegen unverändert, Cardano und Neo sind die größten Verlierer. Litecoin sticht hingegen positiv hervor, wie unsere Auswertung zeigt.

 

Zum Wochenauftakt fällt das Bild am Krypto-Markt noch wenig inspirierend aus. Während der DAX eine technische Gegenbewegung auf die herben Verluste der vergangenen Woche zeigt, hat die Volatilität bei den größten Kryptos zuletzt deutlich nachgelassen. Auf Sicht der vergangenen sieben Tage büßten nur Cardano, Neo und Ripple prozentual zweistellig ein. Relative Stärke zeigen hingegen IOTA und vor allem EOS, aber auch Litecoin verdient einer genaueren Betrachtung.

Besonders über die mittelfristige Distanz liegt der Coin gut im Rennen. Während sechs der 10 größten Digitalwährungen im März ihr Jahrestief erreichten, markierte Litecoin den unteren Umkehrpunkt bereits am 2. Februar. Inzwischen steht der Kurs recht komfortable 59 Prozent über dem Jahrestief, nur EOS bietet hier nach der strammen Rally in den vergangenen sieben Tagen einen größeren Puffer.

Kritisch bleibt hingegen die Lage bei der Nummer zwei Ethereum sowie Nummer drei nach Börsenwert, Ripple. Beide Coins rauschten erst kürzlich auf Jahrestief und zeigten seitdem nur eine schwache Erholung.

Insgesamt und damit mittelfristig gesehen kann natürlich ebenfalls keine Entwarnung gegeben werden. Seit Jahresbeginn dominieren deutliche Minuszeichen, mit rund 17 Prozent fallen die Abschläge bei NEO und EOS noch vergleichsweise gering aus. Cardano hält hier die rote Laterne, auch der Abstand von 88 Prozent zur Bestmarke bedeutet den letzten Platz im Ranking.

Stand; 26.03; 11.00 Uhr

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