Bitcoin bald wieder bei 7.000 USD?

Die von den Bitcoin-Pionieren Cameron und Tyler Winklevoss gegründete Krypto-Handelsplattform Gemini hat einen Top-Technologieexperten der New Yorker Börse engagiert: Ein weiteres Signal, dass Krypto-Handelsplattformen versuchen, in traditionelle Finanzmärkte hinein zu wachsen. Das Vertrauen zahlt sich aus und Bitcoin (hier geht es zum Zertifikat) nähert sich wieder der Marke von 7.000 USD an.

In der Vorwoche konnte Bitcoin mit einem Plus von rund vier Prozent seine zuletzt ansprechende Performance bestätigen. Ohne die ganz große Nachricht schaffte auch die zweitgrößte Krypto-Währung der Welt, Ethereum (Chart), ein ordentliches Plus von etwas mehr als fünf Prozent. Die gesamte Marktkapitalisierung der Kryptos kommt damit wieder auf knapp 270 Mrd. USD. Eine positive, aber nur wenig beachtete Nachricht, war der Wechsel des Technik-Chefs der New Yorker Börse NYSE, Robert Cornish, zu Gemini, der populären Krypto-Handelsplattform. Cornish wird der erste Chief Technology Officer von Gemini sein. An der NYSE war Cornish unter anderem für „Pillar“ verantwortlich, dem Projekt zur Überholung der alternden elektronischen Handelsplattformen der Börse.

Erst im April gab Gemini bekannt, dass es damit beginnen werde, den Krypto-Blockhandel außerhalb ihrer regulären Orderbücher anzubieten. Anleger, die am Blockhandel auf Gemini interessiert sind, können große Mengen digitaler Währungen kaufen und verkaufen. Und im Dezember vergangenen Jahres ging Gemini eine Partnerschaft mit der Chicago Board Options Exchange ein, um Bitcoin-Futures auf den Markt zu bringen, die es ihnen ermöglichen, die traditionellen Marktinstrumente in den Krypto-Handel einzuführen.

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