Krypto-Crash 2018 – Rally 2019?

21.12.2018 | 09:19 | | Kryptowährungen | Werte: Bitcoin

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An den Aktienmärkten neigt sich ein ungewöhnlich schwaches Börsenjahr dem Ende entgegen. Auch bei den Digitalmünzen hatten Anleger keinen Grund zur Freude. Wer Mitte Dezember am Bitcoin-Hoch zugegriffen hat und noch dabei ist, sitzt auf herben Verlusten von rund 84 Prozent. Bei den Altcoins sieht das Fazit meist noch schlechter aus: Ethereum steht gut 90 Prozent unter dem im Januar erreichten Rekordhoch, knapp 95 Prozent sind es bei IOTA. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Seit einigen Tagen läuft eine überfällige technische Erholung. Münzen, die zuvor überdurchschnittlich kräftig gefallen sind, starten aktuell umso stärker durch. Hier zeigen sich mal wieder deutliche Parallelen zum Aktienmarkt. Während Bitcoin rund 30 Prozent über dem Jahrestief notiert, sind es bei Ethereum 40 Prozent. IOTA legte seit dem 15. Dezember sogar um 70 Prozent zu.

Der Vergleich zeigt auch: Eine nachhaltige Trendwende kann jetzt noch nicht ausgerufen werden, der langfristige Trend zeigt abwärts. Allerdings ist das Chance-Risiko-Verhältnis auf dem nun erreichten Niveau deutlich besser als während der Hype-Phase vor zwölf Monaten.

Daher überrascht es auch nicht, dass Mark Dow, ehemaliger Ökonom beim IWF und erfahrener Fonds-Manager, seine Short-Wette auf Bitcoin nun komplett geschlossen hat, wie Bloomberg meldet. Bereits zwei Mal in diesem Jahr hat er Gewinne mitgenommen. Natürlich muss es jetzt nicht zwingend zu einer neuen Rally kommen. Die Chancen sind aber gestiegen, wie der Blick in den Rückspiegel zeigt.

 

Quelle: Bloomberg

Vor rund acht Jahren setzte Bitcoin zu einer scharfen Rally an, auf die ein Absturz von 90 Prozent in sechs Monaten folgte. Anschließend erreichte der Kurs neue Rekorde, bis 2013 ein Rücksetzer von 55 Prozent in nur drei Monaten der Stimmung einen herben Dämpfer verpasste. Im November 2013 platzte die nächste Blase, in den folgenden 14 Monaten fiel der Preis um 80 Prozent. Ausgehend vom Hoch setzte sogar erst 22 Monate später eine nachhaltige Erholung ein.

 

 

Quelle: Quelle: Yahoo finance

Anders formuliert: Die Talfahrt von mehr als 80 Prozent seit dem Jahreswechsel passt perfekt in das Muster vergangener Korrekturen und ist nicht ungewöhnlich. Eine schwierige Bodenbildungsphase in den ersten sechs Monaten 2019 ist durchaus zu erwarten, entscheidend ist aber die langfristige Perspektive. In den vergangenen Jahren war es nur eine Frage der Zeit, bis Bitcoin nach einer Korrektur das alte Hoch knackte. Der Ausverkauf dürfte sich auch jetzt als Anfang vom Ende der Kursmisere erweisen. Und dies stimmt durchaus optimistisch für 2019.

 

 

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