IOTA – Die 100-Milliarden-Story

17.04.2018 | 10:14 | | Kryptowährungen | Werte:

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Mit der Rückeroberung der 8000er-Schwelle beim Bitcoin keimt am gesamten Krypto-Markt wieder Hoffnung auf ein Ende der Talfahrt auf. Neben der Nummer eins lohnt sich auch ein Blick auf die anderen digitalen Währungen - Stichwort relative Stärke. Während Bitcoin seit dem letzten Tief um gut 20 und Ethereum um 40 Prozent zulegten, steht IOTA sogar 80 Prozent höher. Gerade im Ausland wird IOTA derzeit noch kritisch gesehen. Für Auftrieb sorgte daher ein interessanter Vortrag auf der Blockchain Opportunities Summit in Toronto. Den Schätzungen zufolge könnten im Jahr 2025 über 100 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein und sich dann vermutlich auch untereinander austauschen (hier geht es zum Video). Für IOTA wäre dieses Szenario ein Volltreffer. Die Währung zielt auf das Internet der Dinge ab, miteinander sprechende Maschinen sind eine denkbare Anwendung. So könnte beispielsweise das Auto künftig selbst den Parkplatz bezahlen oder der Kühlschrank übers Internet frische Milch bestellen. Klingt unglaublich, weckt aber schon jetzt das Interesse vieler Firmen. Bosch ist investiert, Deutsche Telekom und Volkswagen zählen zu den Projektpartnern. Theoretisch bietet IOTA durchaus gute Argumente. Teures Mining entfällt, es gibt keine Transaktionsgebühren. Anders als bei Bitcoin setzt IOTA nicht auf die Blockchain. Stattdessen werden mit jeder Transaktion zwei zufällig ausgewählte frühere Transaktionen als richtig bestätigt, was sich positiv auf die Transaktionsgeschwindigkeit auswirkt. Auch die neue Homepage hinterlasst einen guten Eindruck. Freundliche Benutzeroberfläche, viel mehr Hintergrundinformationen und ein Bereich für Einsteiger mit einer Anleitung zum Kauf von IOTA sorgen für einen gelungenen Auftritt. Abgerundet wird der Mix von charttechnischer Seite. Mit dem kräftigen Anstieg am 12. April wurde dynamisch der Abwärtstrend (rot) durchbrochen und wenige Tage später die 50-Tage-Linie zurückerobert. Auf dem nun erreichten Niveau wäre eine Atempause durchaus verdient, bevor die nächsten Hürden in Angriff genommen werden. Dazu zählt die noch steigende 200-Tage-Linie (violett) bei 1,80 Dollar und die Barriere oberhalb von 2 Dollar.

Eine leichte Korrektur wäre ebenfalls nicht dramatisch und könnte sich für Krypto-Fans als gute Nachkaufgelegenheit erweisen. Als Unterstützung dürfte sich besonders der 50-Tage-Durchschnitt bei 1,37 Dollar erweisen. Langfristig und damit auf Sicht von einigen Jahren bietet IOTA vor allem von fundamentaler Seite viel Fantasie.

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