Ethereum-Futures: Grausame Bilanz und ein Funken Hoffnung

28.03.2018 | 09:02 | | Kryptoaktien | Werte: Ethereum

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Bereits seit einigen Wochen kommen immer wieder Gerüchte auf, dass schon bald die Einführung von Ethereum-Futures bevorstehen könnte. Als die entsprechenden Finanzprodukte Mitte Dezember für Bitcoin verfügbar waren, erreichte die Nummer eins unter den Kryptos ihre Bestmarke. Seitdem sackte der Kurs um rund 60 Prozent ab.   Für Ethereum fällt die Bilanz nicht wesentlich schlechter aus mit Verlusten von gut 65 Prozent seit der Bestmarke, die zu Jahresbeginn markiert wurde. Doch gerade in der jüngeren Vergangenheit zeigte die nach Börsenwert zweitgrößte Krypto-Währung relative Schwäche. In den vergangenen 30 Tagen rauschte der Ethereum-Kurs um knapp 50 Prozent in den Keller. Unter den zehn größten Coins weisen nur Cardano und Neo eine schlechtere Performance auf.

Die Folge: Im Gegensatz zum Bitcoin handelt Ethereum bereits deutlich unter dem Februar-Tief, der Abschlag liegt bereits bei gut 15 Prozent. Klarer kann relative Schwäche kaum ausfallen. Deutlich wird dies auch im Vergleich zu anderen Digitalwährungen: Seit Ende Januar ist der Marktanteil von Ethereum von 22 auf aktuell nur noch 15 Prozent gefallen. Aus technischer Sicht dürfte die Reise Richtung Süden vorerst anhalten, wie das Kursbild unmissverständlich zeigt. Der Rücksetzer unter die 200-Tage-Linie sowie die Unterstützung bei rund 600 Dollar Mitte März erwies sich wie erwartet als Startschuss der laufenden Abwärtswelle. Bis zur nächsten Zielmarke bei 400 Dollar besteht noch rund zehn Prozent Luft. Eine Stabilisierung ist hier möglich, aber nur, wenn auch der gesamte Krypto-Markt wieder auf die Beine kommt. Schon jetzt würde die Untergrenze des rot gestrichelten Abwärtskanals weitere Verluste bis ungefähr 350 Dollar zulassen. Selbst Ethereum-Fans sollten sich somit noch zurückhalten. Nur wer wirklich mutig ist, steigt knapp oberhalb von 400 Dollar mit einer ersten Position ein. Ziel wäre im Idealfall die Barriere um 600 Dollar. Doch das Risiko bei diesem antizyklischen Trade ist recht groß.
Notwendig für einen Turnaround wären gute Nachrichten. Hier kommt der mögliche Ethereum-Future ins Spiel: Immer wieder kamen zuletzt Spekulationen auf, dass die beiden Firmen ConsenSys und TrueDigital ein entsprechendes Finanzprodukt auf den Weg bringen wollen. Mittelfristig wäre dies sicherlich positiv, denn über Futures würde der bisher deregulierte Markt interessanter für institutionelle Investoren. Besonders die fehlende Deregulierung und immer neue Skandale bei den Börsen setzten den Kryptos zuletzt zu.      

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