EOS, Tron, Cardano: Hier spielt die Musik

03.05.2018 | 09:59 | | Kryptohandel | Werte: Stellar

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Ob der April am Krypto-Markt wirklich den Turnaround brachte, werden erst die nächsten Monate zeigen. Bitcoin legte um gut 30 Prozent zu, die Marktkapitalisierung der Digitalwährungen kletterte um 60 Prozent auf 431 Mrd. Dollar. Von der Risk-on-Stimmung am Krypto-Markt profitierten aber vor allem die kleineren Coins. Der Spitzenreiter legte im April um knapp 200 Prozent zu.     „Klein aber fein“ – dieser Spruch gilt nicht nur am Aktienmarkt, wo der MDAX den DAX in den vergangenen Jahren deutlich hinter sich gelassen hat, sondern auch bei den Kryptowährungen. Bitcoin kletterte zwar im April um gut 30 Prozent und bestätigte somit die Signale aus unserer saisonalen Auswertung. Im Vergleich zu den anderen Digitalwährungen fiel die Nummer eins aber zurück. Deutlich wird dies am Marktanteil: Anfang April kam die größte Kryptowährung noch auf 45 Prozent, aktuell sind es weniger als 37 Prozent. Die zweite und dritte Reihe holt somit auf. Stellar, OmiseGO, Cardano, Tron und EOS legten sogar um mehr als 100 Prozent zu, wie das April-Performance-Ranking der größeren Kryptos zeigt. EOS als Spitzenreiter verfehlte nur knapp die 200-Prozent-Schwelle, markierte aber erst am 29. April ein frisches Rekordhoch bei 22,89 Dollar. Alle wichtigen Hintergrundinformationen zur Rally bei EOS haben wir hier zusammengetragen.

Im Kursbild hat der Sprung natürlich deutliche Spuren hinterlassen. Der weitere Weg Richtung Norden ist frei, es gibt keine bestätigten Barrieren. Allerdings ist der Kurs in kurzer Zeit auch stark gestiegen und überhitzt. EOS steht rund 100 Prozent über der 50-Tage-Linie, im Dezember kam es auf einem ähnlichen Niveau zu einer kurzen Konsolidierung (Verlauf unter dem Chart).
Der Coin dürfte das hohe Tempo nicht mehr lange durchhalten und steht mit aktuell 17 Dollar an der Unterseite des Aufwärtskanals (grün). Fällt EOS aus der Range und anschließend auch unter 16 Dollar, dürfte die Party vorerst beendet sein. Auf der anderen Seite gilt: Je geringer die nun laufenden Gewinnmitnahmen ausfallen, desto positiver die kurz- bis mittelfristigen Aussichten. Auch bei Tron sollten Anleger wachsam bleiben: Der in wenigen Wochen anstehende Launch des Main Nets dürfte weiterhin für viel Gesprächsstoff sorgen.

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