Bitcoin – was passiert unter der Oberfläche?

12.09.2019 | 10:06 | | Kryptowährungen | Werte: Bitcoin

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Crash-Propheten haben am Krypto-Markt wieder Oberwasser. Einige vergleichen die laufende Konsolidierung mit der Kursentwicklung des Goldpreises in 2012 und 2013 und leiten einen Absturz auf 7000 Dollar ab. Andere verweisen auf den bevorstehenden Start von Bakkt als Risiko: Als der CME Bitcoin Future im Dezember 2017 eingeführt wurde, sackte der Kurs in den folgenden Monaten um 70 Prozent ab. Charttechnisch spitzt sich die Lage zu, daran besteht kein Zweifel. Doch gerade neue Rekorde bei fundamentalen Daten lassen aufhorchen. Unser Tipp: Bei etoro können Sie die Coins “physisch” ungehebelt kaufen und in ihr Wallet einbuchen. Für eine langfristige Anlage die beste Wahl.

 

Bereits seit einigen Wochen pendelt der Bitcoin um die 10.000er-Marke, die Aufwärtsdynamik aus dem ersten Halbjahr ist vollständig zum Erliegen gekommen. Schauen wir zunächst auf die Stimmungslage und damit die Volatilität. Wenig überraschend befindet sich das Angstbarometer auf dem Rückzug.  

 

Quelle: https://bitvol.info/

 

Die Schwankungskurve – berechnet über 30, 60 und 120 Tage – zeigt abwärts. Gerade im mittel- bis langfristigen Bereich sehen wir aber noch kein ungewöhnlich tiefes Niveau. Sorglosigkeit liegt somit nicht vor, die Marktteilnehmer bleiben vorsichtig. Dies ist grundsätzlich ein gutes Signal für mittelfristig steigende Kurse.

 

Von technischer Seite halten auf den ersten Blick die Bären die besseren Karten in der Hand. Seit Mitte Juni weist der übergeordnete Wochenchart eine Serie fallender Hochpunkte auf. Auf der Unterseite wurden Rücksetzer im Bereich der 9000 immer wieder gekauft. Im Ergebnis liefert das Kursbild ein absteigendes Dreieck: Erholungen werden immer früher zum Verkauf genutzt, das bearische Kursmuster tritt häufig am Ende eines Aufwärtstrends auf.

 

Quelle: etoro

 

Einige Faktoren gilt es aber zu beachten: Inzwischen sind die Kurse recht weit in die Spitze des Dreiecks gelaufen, damit sinkt die Aussagekraft. Nur wenn der Bitcoin sehr zeitnah unter 9000 rauscht, könnte aus dem Muster ein Kursziel von gut 5000 abgeleitet werden. Dem steht der steigende 20-Wochen-Durchschnitt bei rund 9200 entgegen. Während der langen Rally-Phase zwischen 2016 bis Mitte 2017 wurden mehrere Rücksetzer an den Mittelwert gekauft. Auch jetzt ist eine stabilisierende Wirkung zu erkennen. Vorsichtige Anleger warten daher einen Ausbruch über 10.800 ab oder kaufen den nächsten Rücksetzer um 9000/9200 – ein enger Stopp ist dann aber Pflicht. Trader, die gehebelt einsteigen wollen, sollten sich das breite Angebot von Vontobel anschauen.

 

Abschließend der Blick auf eine wichtige fundamentale Kennziffer. Die Bitcoin-Hashrate spiegelt die gesamte Rechenleistung des Netzwerks wieder und somit die Geschwindigkeit. Steigt die Hashrate, wird zugleich das Bitcoin-Netzwerk sicherer. Steigen neuer Miner in das Bitcoin-Netzwerk ein, nimmt die Rate zu.

 

Aktuell kann das Netzwerk 98 Trillionen Hashes pro Sekunde berechnen – Rekord. Bereits seit einigen Monaten markiert die Hashrate neue Bestmarken in Serie, vor allem seit Juni nimmt die Dynamik deutlich zu.

Quelle: blockchain.com

Die steigende Hashrate wird von einigen Experten so interpretiert, dass zunehmend mehr Miner mit wieder steigenden Bitcoin-Preisen rechnen und in das Geschäft einsteigen. Gerade die bevorstehende, psychologisch wichtige Schwelle von 100.000 TH/s dürfte viel Aufmerksamkeit auslösen und könnte den Bitcoin beflügeln. Zwei Dinge sollten Anleger aber im Hinterkopf behalten.

Bis in den Oktober 2018 legte die Hashrate ebenfalls zu und lieferte eigentlich ein Signal für eine Erholung beim Bitcoin. In der Realität sackte der Kurs Mitte November nach unten durch und die Hashrate folgte. Ob der Bitcoin-Preis die Hashrate beeinflusst oder die Hashrate den Bitcoin-Preis, ist am Markt umstritten. Zudem steigt mit zunehmender Hashrate auch die Schwierigkeit, einen Block zu finden. Je mehr Miner aktiv sind, desto größer werden die Herausforderungen. Ab einem bestimmten Niveau ist die Grenze der Profitabilität erreicht und Miner ziehen sich zurück. Eine zunehmende Hashrate bedeutet somit nicht zwingend auch mittelfristig steigende Bitcoin-Kurse. Fazit: Die Konsolidierung der vergangenen Wochen passt gut zur saisonalen Entwicklung. Erst ab Anfang Oktober dürfte ein neuer Aufwärtsimpuls einsetzen, sofern der Bitcoin nicht zuvor unter 9000 fällt.  

 

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