Bitcoin unter Druck - mehr Regulierung gefordert

05.04.2018 | 09:00 | | Kryptohandel | Werte: Bitcoin

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In den vergangenen Tagen wurde der Ruf nach Regulierung von Kryptowährungen immer lauter. Die Deutsche Bank und südkoreanische Regulierer haben hier zuletzt Forderungen gestellt, um die Transparenz zu erhöhen. Das würde sicherlich auch helfen, dem Gesamtmarkt wieder auf die Sprünge zu helfen. Die 7.000 Punktemarke hat bei Bitcoin (hier geht es zum Zertifikat) nicht gehalten, möglicherwiese könnte größeres Vertrauen in digitale Währungen, die Regulierung und den Handel wieder für einen Aufschwung sorgen. Jedenfalls fordern Analysten der Deutschen Bank eine stärkere Regulierung für Kryptowährungen. Sie unterliegen nicht den gleichen Vorschriften wie Fiat-Geld und eine Trennung von Finanz- und Cyberkriminalität sei derzeit kaum möglich. Daher können weltweit große Summen anonym bewegt werden, was mit einer besseren gesetzlichen Grundlage nicht möglich wäre. Die Deutsche Bank fordert außerdem Künstliche Intelligenz (KI) einzusetzen, um illegale Transaktionen aufzudecken. Eine globale Lösung dieser Forderungen ist aber derzeit nicht in Sicht. Auf dem jüngsten Treffen der G20-Finanzminister wurde diese Problematik zwar angesprochen, aber Maßnahmen wurden nicht beschlossen. Die Bank fordert daher, dass sich Regierungen und Aufsichtsbehörden für die Gleichbehandlung von Fiat- und Kryptowährungen einsetzen, um kriminelle Machenschaften zu verhindern. Südkorea setzt Akzente Südkorea ist bei der eigenen Regulierung bereits sehr fortschrittlich, will diese aber im Sinne der Deutschen Bank weiter vorantreiben. Sie hat daher 12 koreanische Kryptobörsen beauftragt, ihre Nutzungsvereinbarungen zu überarbeiten. In einer Erklärung umschrieb die Fair Trade Commission (FTC) des Landes die Maßnahmen, die vor allem auf wichtige Börsen wie Bithumb, Korbit und Coinone abzielten. Die Musterverträge müssten dahingehend angepasst werden, dass den Anlegern nach Beendigung ihrer Mitgliedschaft keine ungebührlichen finanzielle Belastung auferlegt werden kann. Diese Maßnahme der FTC ist die jüngste der koreanischen Regierung, die Börsen von Kryptowährungen zu überwachen. Letzten Monat haben die Aufsichtsbehörden die Anti-Geldwäsche-Kontrollen von Banken untersucht, die Geschäfte mit Kryptobörsen tätigen. Damit setzt Korea einen Teil der Forderungen der Deutschen Bank national um – wäre prima, wenn auch international die Regeln klar wären, um das Vertrauen in die Kryptowährungen zu stärken.

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