Bitcoin-Pioniere bauen Kryptobörse aus

10.04.2018 | 09:15 | | Kryptohandel | Werte: Bitcoin

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Im frühen Handel kann sich der Bitcoin-Kurs von seinem Verkaufsdruck der letzten Tage etwas befreien. Während der Bodenbildungsprozess noch eine Weile anhalten dürfte, wird die Infrastruktur für digitale Währungen immer besser trotz Werbeverbot. „Obwohl sich das fundamentale Umfeld kaum verändert hat, bleibt der Verkaufsdruck bei rund 7.000 USD bei Bitcoin bestehen“, meint Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei eToro, zum aktuellen Marktgeschehen. Er fügte hinzu, dass der Großteil des Verkaufs gestern an westlichen Börsen stattfand, es gab sehr wenige Verkäufe aus Japan oder Südkorea. Einen reibungsloseren, einheitlicheren Handel in digitalen Währungen streben die Bitcoin-Pioniere Cameron und Tyler Winklevoss mit ihren jüngsten Maßnahmen an (hier geht es zum Bitcoin-Zertifikat). Gemini kündigt Block-Trading-Sparte an Gemini, die von ihnen gegründete Kryptobörse gab am Montag bekannt, dass sie eine Block-Trading-Sparte auflegen werde. Beim Blockhandel gibt ein Kunde eine Bestellung (Kauf oder Verkauf) mit einer bestimmten Größe und einem bestimmten Preis auf, der dann "offline" genommen und mit anderen Blockaufträgen gematcht wird. Blocktrades sind beliebt bei Anlegern, die große Volumina mit möglichst geringem Slippage durchführen wollen. „Market Maker für Kryptos erhalten nur die zu handelnde Menge, die Minimumgröße und eine Bandbreite für den Preis, bekommen aber keine weiteren Informationen wie etwa Kauf oder Verkauf, Preislimit oder ähnliches. Wenn sich ein Market Maker bereit erklärt, einen Markt zu schaffen, der die Indikationen der Auftraggeber erfüllt, wird die Blockorder erfüllt“, sagte Gemini in einer Pressemitteilung. Mehr Einsatzmöglichkeiten für Kryptos sollen auch in Südkorea entstehen, allerdings nicht an einer Börse, sondern im Waren- und Dienstleistungshandel. Mati Greenspan erklärt: „Die Adaption in der realen Welt setzt sich weiter fort, insbesondere in Ländern wie Südkorea. Medienberichten zufolge wollen im zweiten Quartal 2018 rund 6.000 südkoreanische Händler Kryptowährungen als Zahlungsoption integrieren. Schon heute sind einer Schätzung der Bank of Korea (BOK) zufolge 40 Prozent aller 30-jährigen Südkoreaner mit dem Krypto-Markt vertraut. Die zunehmende Akzeptanz dürfte mittelfristig auch den Preisen wieder helfen.  

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