Bitcoin im freien Fall – das sind die Gründe

15.07.2019 | 09:59 | | Kryptowährungen | Werte: Bitcoin

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Die Kryptos bleiben nichts für Anleger mit schwache Nerven. Bitcoin steht im Wochenvergleich rund zwölf Prozent tiefer, Ethereum sackte um 30 Prozent ab. Ein Mix aus unterschiedlichen Faktoren befeuert den laufenden Ausverkauf. Wir blicken in die Zukunft – lohnt sich jetzt wieder der Einstieg über das Partizipationszertifikat auf Bitcoin (VL3BTC) oder die Hebelpapiere?

 

Starke Tagesbewegungen im prozentual zweistelligen Bereich sind bei den Kryptowährungen keine Seltenheit. Am Mittwoch schienen neue Jahreshochs beim Bitcoin bereits ausgemachte Sache, zeitweise handelte der Kurs über der 13.000er-Marke. Fünf Tage später steht die Nummer 1 gut 20 Prozent tiefer und droht wieder unter die 10.000 zu fallen. Trotz der kräftigen Verluste zeigt die bekannte Digitalwährung Relative Stärke, die Altcoins sackten teilweise wesentlich kräftiger ab. Ethereum büßt im Wochenvergleich knapp 30 Prozent ein, XRP steht 20 Prozent tiefer. Mitte der vergangenen Woche lag der Gesamtwert der rund 2300 Münzen bei 357 Mrd. Dollar, aktuell sind es mit 275 Mrd. Dollar rund 80 Mrd. Dollar weniger.

 

 

Einen klaren Auslöser, warum spekulativer Anleger ihre Gewinne vom Tisch nahmen, gibt es hingegen nicht. Vielmehr kamen zahlreiche kleinere negative Faktoren zusammen. So äußerte sich Fed-Chef Jerome Powell am Mittwoch in einer Anhörung vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses eher skeptisch zum neuen Facebook-Coin Libra. Der Notenbank-Chef will sich in Regulierungsfragen nicht unter Zeitdruck bringen lassen. Anleger müssen sich auf eine lange Phase der Unsicherheit einstellen, zumal auch US-Präsident Donald Trump Kryptowährungen rechtlich einschränken will. Das leidige Thema Regulierung bleibt daher weit oben auf der Agenda.  

Gegenwind gab es zudem aus dem Krypto-Markt: So verkündete die polnische Börse BitMarket überraschend, aufgrund von Illiquidität den Betrieb einzustellen. Dazu passt die Meldung, dass der japanischen Börse Bitpoint in der Nacht zum 11. Juli verschiedene Kryptowährungen gestohlen wurden, der Schaden liegt bei 32 Millionen Dollar. Wenig hilfreich ist auch ein möglicher neuer Skandal um den Plus Token: Gerüchten zufolge haben sich die Betreiber mit rund drei Mrd. Dollar an Kundengeldern abgesetzt. 

Neben den fundamentalen Faktoren haben einige Anleger auch aus charttechnischen Gründen „kalte Füße“ bekommen. Mit dem gescheiterten Ausbruch über das Juni-Hoch um 14.000 droht nun ein Doppeltop. Unterhalb von 10.000 wäre das bearishe Umkehrmuster perfekt, weitere deutliche Verluste bis in den Bereich um 7400 zu erwarten. Solange dies nicht der Fall ist, könnten Schnäppchenjäger auf dem ermäßigten Niveau auf einen Turnaround setzen.

 

Quelle: Guidants

Immerhin ist das Chance-Risiko-Verhältnis nun deutlich attraktiver als noch vor wenigen Tagen, die Markttechnik signalisiert einen überverkauften Zustand. Auch der seit März bestehende Aufwärtstrend (grün) ist weiterhin intakt und verstärkt die technische Nachkaufzone um 10.000. Bei etoro können Sie die Coins “physisch” ungehebelt kaufen und in ihr Wallet einbuchen. Für eine langfristige Anlage die beste Wahl.

 

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