Bitcoin, Ethereum, Ripple – Verbot wird erneut ins Spiel gebracht

12.12.2018 | 11:39 | | Werte: Bitcoin

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Für Andreas Utermann, Chef von Allianz Global Investors, ist die Sache klar: „Ich persönlich bin überrascht, dass die Aufsichtsbehörden nicht härter durchgegriffen haben“. Ein weltweites Verbot von Bitcoin und Co. wäre nötig, nachdem Anleger mit Kryptowährungen viel Geld verloren haben. Auch die britische Finanzaufsicht FCA bleibt skeptisch und betonte, dass die Digitalmünzen keinen wirklichen Wert besäßen. Im Juni 2019 wird das Regelwerk für Geschäfte mit Kryptowährungen von der Aufsichtsbehörde zur weltweiten Bekämpfung von Geldwäsche (FATF) erwartet.

 

 

Es gibt aber nicht nur schlechte Nachrichten. Läuft es gut, könnten TenX-Kunden in Singapur noch vor Weihnachten ihre Kreditkarte mit Bitcoin aufladen und damit auch bezahlen. In Schweden wird sogar über die Einführung einer staatlichen Kryptowährung (e-krona)  nachgedacht.

Unter dem Strich reichen die Meldungen aber nicht aus, um die Stimmung am Markt wieder grundsätzlich zu verbessern. Im Gegenteil, auf Sicht von sieben Tagen steht fast durchweg ein saftiges Minus bei den Kryptos. Bitcoin hält sich wie so häufig in schwierigeren Zeiten mit Abschlägen von zehn Prozent vergleichsweise gut, Altcoins wie EOS und Ethereum stehen hingegen um 15 bis 18 Prozent tiefer.

 

Quelle: Guidants

Ripple hat die Gewinne von Mitte September fast wieder komplett abgegeben. Im Gegensatz zu vielen anderen Münzen steht der Kurs aber noch gut 20 Prozent über dem Jahrestief und weist somit ein gutes Polster auf. Auch die Tatsache, dass der Stablecoin Tether wieder bei 1 Dollar steht, sorgt für etwas Ruhe.

 

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