Bitcoin, Ethereum, Ripple – Ruhe vor dem Sturm?

22.05.2018 | 10:28 | | Kryptohandel | Werte: XRP

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Während der DAX in den vergangenen Wochen einige wichtige Hürden meisterte und bis zur Rekordmarke nur noch gut drei Prozent fehlen, ist die Risikobereitschaft am Krypto-Markt zuletzt deutlich gesunken. Die drei größten Digitalwährungen – Bitcoin, Ethereum und Ripple – pendeln in ungewöhnlich engen Spannen seitwärts. Ein gutes Zeichen für Trader.

 

Anders als noch im Frühjahr verlief das Wochenende bei den meisten Kryptos recht ruhig. Bitcoin schaute kurz über die Marke von 8500 Dollar und startet heute bei rund 8300 Dollar. Seit dem 12. Mai umfasst die Handelsspanne somit knapp 1000 Dollar oder etwa zehn Prozent. Ähnlich verliefen die vergangenen Tage bei Ethereum und Ripple – mit einem Unterschied: Bitcoin und Ripple laufen unter ihrer 200-Tage-Linie, bei Ethereum stellt der steigende Durchschnitt hingegen eine gute Unterstützung dar. Stärke zeigt Ethereum auch beim Abstand zur Rekordmarke. Bitcoin fehlen bis zum Top rund 140 Prozent, Ripple sogar mehr als 370 Prozent. Ethereum müsste sich hingegen „nur“ verdoppeln.

Für Trader sind zähe Seitwärtsphasen natürlich wenig attraktiv, klare Trendimpulse liefern meist ein deutlich besseres Chance-Risiko-Verhältnis. Ähnlich wie am Aktienmarkt dürfte aber auch bei den Kryptos die Schwankungsbreite bald wieder zunehmen. Als Faustregel gilt: Je enger und länger eine enge Trading-Range andauert, desto kräftiger der anschließende Impuls. In diese Richtung deutet auch die aktuell sehr niedrige Volatilität auf Bitcoin.

Unter dem Bitcoin-Chart ist die Volatilität auf den Branchenprimus für die nächsten 30 (blau), 60 (schwarz), 120 (grün) und 365 Tage (orange) dargestellt. Die Lethargie der vergangenen Wochen schlägt sich bereits in den längeren Laufzeiten nieder, seit Anfang April fällt die mittelfristige 120-Tage-Vola. Das Barometer im kurzfristigen Bereich (30 Tage) liegt sogar mit aktuell 3,4 Prozent auf dem tiefsten Niveau seit Anfang November.

Seit Sommer vergangenen Jahres waren Vola-Phasen von weniger als vier Prozent sehr selten und dauerten meist nur kurz (violette Markierung). Im Juli, September und November 2017 kam es anschließend zu einer kräftigen Bewegung: Zwei Mal sackte der Kurs ab, während im November Bitcoin um rund 60 Prozent zulegte (rote Linien).

Die aktuell sehr ruhige Phase dürfte daher nicht mehr lange andauern. Es lohnt sich daher, die Kursentwicklung engmaschig zu verfolgen, um möglichst früh vom frischen Impuls zu profitieren.  

 

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