Bitcoin, Ethereum, IOTA – die Jugend steht auf Kryptowährungen

06.03.2018 | 07:00 | | Kryptowährungen | Werte: Monero

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Meetups zu Cryptocurrencies sind in Berlin regelmäßig überbucht. Junge Anleger scheren sich nicht um Aktien, doch bei Monero, Dash, Tron oder Neo will man mitmachen und mitzocken. Wohin soll das führen?

Mitte Januar konnte man beim Besuch einer Kryptomesse in einem Westberliner Hotel Bauchschmerzen bekommen. Auf der Bühne vollführte ein kräftiger Amerikaner eine Show, die stark an die Boomzeiten des Neuen Marktes erinnerte. Er rief begeistert die Frage ins Publikum, welche Anlageklasse die „verdammt nochmal größte der Welt sei“ und der vollbesetzte Saal antwortete „Bitcoin“. Wenige Tage später stürzte der gesamte Kryptosektor massiv ab und der Wert von Bitcoin drittelte sich beinahe. Man hatte es kommen sehen. Doch die Jugend wird weiter an Kryptowährungen glauben und sich dafür interessieren – nicht ganz zu unrecht. Denn auch der Technologiesektor hat den Neuen Markt überlebt.

Bitcoin kommt zurück

Positiv gegenwärtig ist auf alle Fälle, dass die Euphorie etwas gewichen ist. Zu den besten Brokern für Derivate auf Kryptowährungen zählt eToro und die Israelis hatten im Januar alle Hände voll zu tun. Schon 2017 war die Orderflut immens, doch der Jahresstart toppte das Ganze noch einmal. Nun sind die Kurse gestutzt, doch auf das junge Publikum kann auch der Broker weiter zählen.

Denn Kryptowährungen sind gerade bei jungen Menschen als Investmentalternative so beliebt wie kaum zuvor. Das zeigen Studien über das Verhalten von US-Anlegern. Dabei wurde das Anlageverhalten verschiedener Generationen untersucht. Millenials, also Menschen im Alter zwischen 18 und 39 Jahren investieren weniger Geld in den Aktienmarkt als andere Generationen. So investiert nur einer von drei Millennials in den Aktienmarkt, verglichen mit 51Prozent der Menschen der vorherigen Generation, der Generation X, die zwischen Mitte 30 und Anfang 50 sind. Bei den älteren Baby-Boomern ist es mit 48 Prozent ähnlich hoch.

Und Millennials scheinen viel mehr bereit zu sein als andere Generationen, ihr Geld in Kryptowährungen zu investieren. Etwa zwölf Prozent der Millennials im Alter von 18 bis 34 Jahren gaben an, dass sie es in eine Kryptowährung gegenüber jeder anderen Art von Investitionen investieren würden, im Vergleich zu drei Prozent der 45-64jährigen. Eine Erklärung ist das schwindende Vertrauen in das bestehende Finanzsystem nach der Finanzkrise 2008. Viele Millennials haben danach gesehen, wie ihre Jobchancen immer schlechter wurden. Bitcoin wurde 2010 aus der Taufe gehoben.

Streuung nicht vergessen

Grundsätzlich gelte es, bei seinen Investitionen nicht alle Eier in einen Korb packen, so Heiko Geiger, Derivate-Experte bei Vontobel, dem einzigen Bitcoin-Zertifikate Anbieter am deutschen Markt. „Eine breite Streuung der anzulegenden Investitionssumme auf verschiedene Assetklassen, die etwa auch Aktien oder Anleihen umfassen, wird von Finanzexperten empfohlen. Das könnte auch für Investition in Kryptowährungen gelten“, sagt Geiger.

Mit dieser Streuung, also Diversifikation, senken nicht nur Millennials ihr Risiko. Dies ist langfristig entscheidend für den Anlageerfolg, auch wenn Geschichten von Leuten die Runde machen, die schnell mit der Kryptowährung reich geworden sind. Nach dem jüngsten Kurssturz ist es um solche Personen allerdings etwas ruhiger geworden.

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