BITCOIN – ANFANG VOM ENDE?

08.09.2017 | 14:13 | | Kryptohandel | Werte: Bitcoin

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Wie aufgeblasen ist die Rally des Bitcoin wirklich? Die Kurse der Kryptowährungen kannten in diesem Jahr bislang nur eine Richtung und nahmen mit der Marke von 5000 US-Dollar je Bitcoin Anfang September die nächste große Hürde. Für US-Analysten ist die Lage damit klar. Sie wenden für Blasen die „1000 Prozent in zehn Jahren-Regel“ an. Demnach haben zahlreiche Basiswerte wie die US-Technologiebörse NASDAQ ausgehend vom Jahr 1990, der Ölpreis seit 1998 oder Silber seit 2001, ziemlich genau zehn Jahre gebraucht bis die Blase platzte. Auf dem Weg dorthin kletterten die Kurse rund 1000 Prozent. Der Bitcoin hat diese Latte je nach Anfangsdatum in zwei bis drei Jahren genommen. Damit übertrifft die Bitcoin-Blase jede historische Blase im Vergleich. Der jüngste Kursrücksetzer ging auf ein Verbot der chinesischen Regierung zurück. Dort untersagte man Initial Coin Offerings (ICO), mit denen Unternehmen aus der Krypto und Blockchain-Branche frisches Kapital werben. Dieses Verfahren ist vergleichbar mit einem klassischen Börsengang (IPO). Die Maßnahme dürfte Krypto-Fans zunächst nicht überraschen, denn das Bitcoin-Protokoll wurde ins Leben gerufen, um ein dezentrales Zahlungssystem zu schaffen, das unabhängig von einzelnen Regierungen oder Währungen ist. Konflikte mit Staaten, die traditionell die Hoheit über das Geldsystem beanspruchen, sind damit unvermeidlich. Krypto-Volumen steigt auf 150 Milliarden Bislang hielten sich die meisten Staaten eher zurück, das wohl lange Zeit am geringen Marktvolumen der Kryptowährungen lag. Im August kletterte der Wert aller Kryptowährungen auf über 150 Milliarden US-Dollar. Dieses Geld entzieht sich der Kontrolle staatlicher Organe. Fluch und Segen für den Bitcoin zugleich. Denn mit dem Geld können Bürger nicht nur schnell, kostengünstig und anonym Zahlungen abwickeln sondern auch Geldwäsche, Steuerhinterziehung oder Drogenhandel betrieben werden. Es scheint daher sehr unwahrscheinlich, dass man es von staatlicher Seite weiterhin zulässt, dass diese enormen Summen weiterhin unreguliert florieren. Mit jedem neuen Kursrekord steigt daher die Notwendigkeit von staatlicher Seite aktiv zu werden, und damit die Fallhöhe für Kryptowährungen. Wilder Handel mit Bitcoin-Aktien Welche Ausmaße die Bitcoin-Blase angenommen hat, konnte man zuletzt auf dem Frankfurter Börsenparkett bestaunen. Die Aktie der Bitcoin-Group, Betreiber des deutschsprachigen Bitcoin-Handelsplatzes, kletterte am Montag innerhalb von weniger Stunden von knapp 50 Euro auf 85 Euro in der Spitze. Damit betrug der Marktwert zeitweise über 400 Millionen Euro bei einem Halbjahresgewinn von 1,220 Millionen Euro in diesem Jahr. Selbst in der Bitcoin-Rally zu viel des Guten – die Aktie halbierte sich daraufhin am Dienstag nahezu.

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