Mehr Blockchain-Investments gefordert

So langsam formieren sich Politik und Verbände, um die Rahmenbedingungen und damit die Investitionen in die Blockchain-Technologie zu fördern. Andrus Ansip, Mitglied der Europäischen Kommission, forderte die Verantwortlichen in der EU auf, mehr Ressourcen für den Technologiesektor bereitzustellen.

Zu diesem Zweck sagte Ansip, wenn Europa seinen führenden Status für künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen und in anderen Bereichen behaupten wolle, müsse es politisch und finanziell mehr tun, die Blockchain-Technologie zu übernehmen und weiterzuentwickeln in Brüssel. Ansips Kommentare kommen zwei Monate nachdem die Kommission das Blockchain Observatory and Forum der EU ins Leben gerufen hat. Es will Wachstum und Ideen innerhalb der Blockchain-Gemeinschaft fördern. Ansip betonte, dass es entscheidend sei, dass die EU in diesem Bereich nicht zurückbleibe. „Es gibt einiges aufzuholen. Andere Kontinente kommen schnell voran.“ Ein Beispiel hierfür sind asiatische Länder wie etwa China. Große Regierungsinvestitionen in Blockchain sind dort zu beobachten. Erst am 9. April kündigte China die Einführung eines Blockchain Fonds in Höhe von 10 Milliarden Yuan (1,3 Milliarden Euro) an, der Investitionen in Start-ups aus der Blockchain-Szene fördern soll.
Regulierungsvorschläge aus Deutschland
Diese Woche hat auch der Blockchain Bundesverband e.V. einen weiteren Vorschlag zur Token-Regulierung in deutscher Sprache veröffentlicht. In Abstimmung mit in Krypto-Assets erfahrenen Anwälten wurde in detailvoller Kleinarbeit der Vorschlag erarbeitet. Investierte Zeit: vielleicht 200 Mann-Tage; Budget: 0 €. Das Ergebnis sehen Sie hier. Die Absicht dieses Vorschlages zielt darauf ab, die technologischen Fortschritte in einem rechtlichen Rahmen besser zu kanalisieren.

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