Kursrückgänge bei Bitcoin und Co – Ursachen in Japan?

Die 10.000 war nur kurz in unmittelbarer Sicht. Seitdem hat der Bitcoin über 1000 US-Dollar an Wert verloren und ist kurzfristig angeschlagen. Wir schauen auf die Einschätzung der Etoro-Experten, die sich mit den jüngsten Maßnahmen der japanischen Finanzaufsichtsbehörde beschäftigt haben.

„Nach dem jüngsten Abverkauf auf dem Markt für Kryptowährungen –  (hier geht es zum Bitcoin-Zertifikat) – suchen Anleger nach den Ursachen. Die wohl plausibelste Erklärung findet sich in Japan: Infolge des Hacker-Angriffs auf die Krypto-Börse Coincheck erhöht die dortige Finanzaufsichtsbehörde den Druck auf die örtlichen Betreiber von Krypto-Handelsplätzen. Bei dem Angriff Anfang Januar 2018 wurden Tokens der Kryptowährung NEM im Wert von umgerechnet rund 533 Millionen US-Dollar gestohlen.

Die in einem Fünf-Punkte-Plan fixierten Maßnahmen reichen von Geldwäschebekämpfung bis hin zum Schutz gegen Marktmanipulation. Langfristig sollte von ihnen aber keine Gefahr für den Markt ausgehen. Vielmehr könnte das Vorgehen bei Investoren neues Vertrauen schaffen.

Zwar ist das durchschnittliche Handelsvolumen am japanischen Krypto-Markt zurückgegangen, doch nach wie vor dominiert dieser den Gesamtmarkt. Seitdem der Bitcoin-Kurs Anfang Mai nach längerer Zeit wieder die 10.000-US-Dollar-Marke testete, war er in den vergangenen Tagen ein wenig gefallen. Obwohl ein Rückgang unter 9.000 US-Dollar derzeit wahrscheinlicher wird, ist der Preis seit Mitte März alles in allem bemerkenswert stabil. Für die langfristige Adaption von Bitcoin ist das großartig.“

Quelle: etoro, eigene Recherche

 

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