Bitcoin – Was passiert nach dem 26. Januar?

Nach der Kurshalbierung beim Bitcoin bleibt die Nervosität hoch. Doch der Crash könnte sich mittelfristig durchaus positiv auswirken. So ist in den vergangenen Tagen die Zahl der unbestätigten Transaktionen kräftig von mehr als 160.000 auf aktuell gut 60.000 gesunken. Mit dem bevorstehenden Auslaufen des CME-Futures könnte eine ähnliche Kursreaktion einsetzen wie bereits in der vergangenen Woche.

Doch der Reihe nach. Als am 10. Dezember vergangenen Jahres der erste Future an der Terminbörse CBOE auf den Bitcoin lanciert wurde (grüner Pfeil), war die Begeisterung groß. Der Kurs lag bei rund 15.000 Dollar, die Rally lief auf Hochtouren. Am 18. Dezember legte die Konkurrenz bei der CME mit einem Future nach, Bitcoin notierte mit rund 19.000 Dollar knapp unter der Rekordmarke (blauer Pfeil). Mal wieder erwies sich der mediale Rummel als perfektes antizyklisches Signal. Aber es gibt noch weitere Besonderheiten zu beachten.

Quelle: Ayondo

Als am 17. Januar der CBOE-Future auslief, markierte Bitcoin mit zeitweise 9300 Dollar das bisherige Jahrestief (roter Pfeil). In den folgenden Tagen zog der Preis auf einigen Plattformen in der Spitze um bis zu 35 Prozent auf 12.800 Dollar an. Zuletzt kam die Kryptowährung wieder unter Druck und zeigte ein ähnliches Verhalten wie Mitte Januar kurz vor dem Ende des CBOE-Futures. Am 26. Januar läuft der CME-Future aus. Ähnlich wie in der vergangenen Woche könnte der Bitcoin somit kurzfristig erneut unter Druck kommen, weil Investoren versuchen könnten, günstiger einzusteigen oder höhere Gewinne über Short-Wetten zu erzielen. Reagiert der Markt ähnlich wie nach dem CBOE-Future, wäre anschließend wieder mit einer Erholung zu rechnen. Die Volatilität dürfte sogar noch etwas kräftiger ausfallen, da die CME die weltgrößte Terminbörse ist.

Stand: 25.01.18 / 12.45 Uhr

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