Bitcoin – Ruhe vor dem Sturm?

Am Krypto-Markt herrscht seit einigen Tagen eine bisher nur selten zu beobachtende Lethargie. Bitcoin pendelt im Bereich des Jahrestiefs bei rund 6800 Dollar. Ähnlich wie am Aktienmarkt könnte die Atempause aber schnell wieder von kräftigen Bewegungen abgelöst werden. Besonders im Mai und Juni legte Bitcoin in den vergangenen Jahren jeweils deutlich zu, wie unsere exklusive Auswertung zeigt.

 

Wohl nur die wenigsten Bitcoin-Fans waren schon 2011 in der heutigen Nummer eins unter den Kryptowährungen investiert. Wer jedoch dabei war, dürfte die Rally wohl nicht vergessen haben. Vor sieben Jahren schoss der Kurs im 350 Prozent in den Himmel. Im Mai setzte sich die Party mit Gewinnen von 150 Prozent fort, im Juni ging es um weitere 85 Prozent nach oben. 2011 war für den Bitcoin das bisher zweitbeste Jahr in der Historie, unter dem Strich kletterte die Digitalwährung um gut 1400 Prozent.

Auch das vergangenen Jahr kann sich mit knapp 1200 Prozent durchaus sehen lassen, insgesamt ist die Volatilität aber etwas gesunken. Wir haben uns die Monatsdaten genauer angeschaut und verschiedene Berechnungen durchgeführt. Ähnlich wie in unserer gestrigen Analyse zu den Gewinnwahrscheinlichkeiten sollten natürlich auch die Monatsrenditen nur zur groben Orientierung dienen. Keinesfalls können daraus konkrete Ziele abgeleitet werden.

Die Frühlingsmonate verdienen dennoch stärkere Beachtung. Im Durchschnitt (Median) legte Bitcoin seit 2010 im April um rund acht Prozent zu, Mai und Juni fallen sogar noch deutlich freundlicher aus. Gerade aus Chance-Risiko-Sicht ist aber das auffallend geringe Abwärtspotenzial wichtig. In den vergangenen Jahren fielen die Rückschläge im April und Mai mit maximal acht Prozent vergleichsweise harmlos aus. In den übrigen Monaten korrigierte Bitcoin hingegen mehrfach um mehr als 30 Prozent. Nur der November bieten einen ähnlich guten Mix aus hohen Gewinnperspektiven und geringen Korrekturrisiken. Hier geht es zum Zertifikat auf Bitcoin.

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