Bitcoin – Kursziel 50.000 hat zwei harte Hürden

Die Fans des Bitcoin sehen die gegenwärtige Korrektur als prima Einstiegschance. Auf www.bitcoin-krypto.de haben wir Ihnen gezeigt, warum in den letzten Jahren auch stets das gegenwärtige Bild eine gute Gelegenheit war – hier können Sie es nachlesen. Doch derzeit rumort es unter der Oberfläche. Rund um die größte Bitcoin-Börse „Bitfinex“ gibt es derzeit einige Vorwürfe. Diese drehen sich um die Kryptowährung Tether, die unter aktiven Tradern als „sicherer Hafen“ genutzt wird.

Tether ist laut Theorie an den US-Dollar gekoppelt, was bislang auch funktionierte. Der Kurs schwankt minimal um die Marke von einem Dollar. So können Trader in turbulenten Phasen ihre Währungen innerhalb der Krypto-Sphäre sichern und müssen keinen Umtausch in Fiat-Geld vornehmen. In Europa hat dies einen praktischen Nutzen, denn nicht alle Börsen ermöglichen ohne spezielle Verifikation, die aufwendig sein kann, einen Handel mit Euro oder US-Dollar. In den USA kommt ein steuerlicher Aspekt hinzu. Trades zwischen Kryptowährungen sind steuerfrei, wer sein Geld in Dollar umtauscht muss dies versteuern. Somit kann man mit Tether in den USA Steuerzahlungen umgehen. Es ist also nicht verwunderlich, dass die US-Behörden aktiv werden und die Betreiber vorgeladen haben. Zudem steht die Hinterlegung der Kryptowährung mit US-Dollar in Zweifel. Das Volumen stieg zuletzt stark an und es müsste dementsprechend rund 2,5 Milliarden US-Dollar hinterlegt sein.

Ein weiterer Vorwurf geht noch einen deutlichen Schritt weiter. Bitfinex wird von einem Twitter-Account seit Monaten vorgeworfen mit Tether den Bitcoin systematisch in die Höhe getrieben zu haben. Mehr dazu in unserer Presseschau: 

US-Behörden nehmen Bitcoin-Börse Bitfinex ins Visier

Facebook verbietet Werbung für Bitcoin

Stand 01.02.18 / 01:00 Uhr

 

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