Bitcoin-Group und Krytos – die Lage nach der Erholung

Wir hatten die Bitcoin Group vor einigen Tagen besprochen und finden die Aktie beim aktuellen Kursniveau für spekulative Anleger interessant. Mit dem Schritt in die ICO-Sparte hat man einen spannenden Zug gewagt. Der Bitcoin-Crash zur Wochenmitte hat die Aktie wohl nur kurzfristig aus der Bahn geworfen. Als der Bitcoin um 9200 US-Dollar notierte, fiel die Aktie auf rund 41 Euro. Als sich ein Rebound abzeichnete zog die Aktie deutlich an und baute die Kursgewinne am Donnerstag bis auf 49 Euro aus. Sollte sich der Bitcoin um 12.000 USD stabilisieren, könnte die Aktie weiter Boden gut machen. Ähnlich wie Kryptowährungen selbst, sollte man bei dieser Aktie das Risiko immer im Blick haben.

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Wie sich der Kryptomarkt selbst schlägt, schauen wir uns anhand der Etoro-Analysten an:

Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social-Trading-Plattform eToro, kommentiert die Entwicklungen nach dem jüngsten Marktrückgang bei Kryptowährungen:

„Am dritten Tag nach dem Preissturz auf dem Markt für Kryptowährungen betreiben Anleger Ursachenforschung. Keine der aufgestellten Theorien deutet daraufhin, dass sich die Fundamentaldaten dieses Marktes verändert haben. So ist es ist nicht das erste Mal, dass die Kurse um 50 Prozent einbrechen und es wird wahrscheinlich nicht das letzte Mal sein. Bei Bitcoin haben wir in der Vergangenheit bereits größere Pullbacks erlebt.

Selbst wenn es jetzt noch weiter bergab gehen könnte, könnte der aktuelle Pullback eine gute Möglichkeit darstellen, um Ausschau nach geeigneten Einstiegspunkten zu halten – besonders für all jene, die der Meinung sind, dass die Blockchain-Technologie in Zukunft eine weitaus größere Rolle spielen wird. Anleger sollten aber immer darauf achten, nicht mehr zu kaufen, als sie im Falle eines Totalverlusts verkraften können und ihre Investments allgemein zu diversifizieren. Blockchain ist eine revolutionäre Technologie, aber das Risiko, dass eine einzelne Coin auf Null fällt, besteht immer.“

Moderater Anstieg der Handelsvolumina in Japan und Südkorea 

„In Japan und Südkorea konnten wir in den vergangenen Tagen wieder einen moderaten Anstieg der Handelsvolumina beobachten. Außerdem sind die Aufpreise pro Coin gegenüber den Preisen im Westen in beiden Ländern gesunken. Im Vergleich zum Dezember 2017 fielen sie in Japan zuletzt von 25 Prozent auf 15 Prozent, in Südkorea sogar von 31 Prozent auf 18 Prozent. Obwohl die Preise nach wie vor erhöht sind, scheint sich der Markt an dieser Stelle offenbar einzupendeln.

Da es gegenwärtig an fundamentalen Neuigkeiten mangelt, die den Markt lenken könnten, empfiehlt es sich, einen Blick auf die Chartentwicklung der vergangenen Monate zu werfen. Nach Durchbrechen der psychologischen Grenze von 10.000 US-Dollar pro Coin ist aus charttechnischer Sicht erst bei 8.000 US-Dollar eine starke Unterstützung anzunehmen.

Quelle: Etoro, eigene Recherche

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