Bitcoin – Coinbase macht den nächsten Schritt

Der US-Sender CNBC hat dem Bitcoin die große Bühne bereitet und sich in der Sendung „Fast Money“ mit den Kryptowährungen beschäftigt. Die Krypto-Börse Coinbase und die drittgrößte Währung Ripple waren durch führende Personen vertreten. Bitcoin-Krypto.de hat sich die Ausgabe für Sie angesehen.

Zunächst zog Asiff Hirji von Coinbase eine direkte Korrelation zwischen Bitcoin-Preis, Volumen und Volatilität. Demnach war das Volumen im Dezember, als der Bitcoin neue Rekorde verzeichnete, deutlich höher als aktuell. Im Jahr 2017 hatte sich das Volumen bei Coinbase verdreißigfacht. Angesprochen auf die Millennials, also die jungen Käufer der Kryptowährungen, berichtet Hirji, dass die Kryptowährungen nun auch ältere Käufer ansprechen würden, mit denen nun die großen Summen in den Markt fließen.

In den Tagen vor dem Interview lag das Gerücht im Raum, Coinbase würde Ripple als neue Währung aufnehmen. Dies wurde schon vor der Sendung dementiert. Hirji sagte, man werde neue Währungen aufnehmen, da draußen sei jedoch einiges an „Müll“, dem man aus dem Weg gehen müsse.

Er verwies auf die Unsicherheit in der Krypto-Regulierung, Einwände der Börsenaufsicht SEC und den unregulierten ICO-Markt. Daher werde man kurzfristig nicht im „dunkeln tappen“. Mit einer zunehmenden Regulierung, werde man jedoch weitere Währungen aufnehmen. Als Hauptkriterium sieht der Coinbase-Präsident das Handelsvolumen. Bei niedrigen Volumina sei ein Coin oder Token anfällig für Manipulation.

Das große Thema des Abends war jedoch ein Krypto-Index, den Coinbase entwickelt. Der Index soll gewichtet sein und in der Krypto-Szene einen ähnlichen Stellenwert einnehmen wie der Dow Jones am Aktienmarkt. Daran schließt sich ein Coinbase-Fonds an. Zunächst sei der Fonds nur für institutionelle Anleger investierbar, man arbeite jedoch an einer zeitnahen Öffnung für den breiten Markt.

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